Aktuelle Blogbeiträge
08 Feb 2010
Merkel unterstützt Röttgen im Atomstreit
06 Feb 2010
Bundesumweltminister Röttgen spaltet Regierungslager
Einen Tag nach seinem Interview im Bonner Generalanzeiger legt Bundesumweltminister Norbert Röttgen in der Wochenendasusgabe der SZ nach und rät der Union den Atomausstieg. Im Gespräch mit Michael Bauchmüller fordert BM Röttgen, die Union sollte sich möglichst bald von der Atomkraft verabschieden. Seine Partei müsse sich
gut überlegen, ob sie gerade die Kernenergie zu einem Alleinstellungsmerkmal machen will.
Die Bundesregierung werde bis zum Herbst darlegen, wie die Reaktoren schrittweise durch erneuerbare Energien abgelöst werden sollen. Der Koalitionspartner FDP läuft bereits Sturm.
05 Feb 2010
Atomausstieg bei 40 % EE-Strom – Abgemacht, Herr Minister!
Bundesumweltminister Nobert Röttgen koppelt das Ende der Atomkraft in Deutschland an den Ausbau der Erneuerbaren Energien, berichtet der Bonner Generalanzeiger.
In dem Augenblick, in dem wir 40 Prozent Anteil der EE an der Stromproduktion in Deutschland haben, gibt es keinen Raum mehr für Kernenergie,
sagte Röttgen. Der CDU-Politiker betonte, die Bundesregierung wolle die Versorgung in Schritten auf EE umstellen und der Atomkraft dabei zunächst noch eine “Brückenfunktion” zukommen lassen. Die Kernenergie gehe sukzessive in dem Maße zurück, in dem die EE weiter aufgebaut werden. Die Bundesregierung habe sich dabei das Ziel gesetzt, den Anteil regenerativer Energieträger an der Stromerzeugung von derzeit 16 Prozent auf 30 Prozent bis 2020 annähernd zu verdoppeln.
Röttgen setzt dabei auf ein Gesamtkonzept für die Energiepolitik,
die ihren Beitrag zur CO2-Reduzierung leistet und die darauf abzielt, die Versorgung auf EE umzustellen. Bis 2050 soll die Energieerzeugung in Deutschland im Wesentlichen auf EE gestützt sein – das ist jedenfalls meine Vision,
so Röttgen.
Give me five ist man fast versucht, dem Herrn Bundesumweltminister entgegenzurufen. Denn der energiepolitische Kurs von BM Röttgen macht eine AKW-Laufzeitverlängerung überflüssig. Die Erneuerbaren Energien Branche peilt bereits in 10 Jahren einen Ökostromanteil in Höhe von 47 Prozent an. Folglich kann man ohne wenn und aber an den Vereinbarungen mit den Kernkraftwerksbetreibern aus dem Jahr 2001 festhalten.



